Entstehung und Entwicklung
Der Friedhof wurde 1873 eröffnet. Der jüdische Teil besteht seit 1874; das Jugendstil-Krematorium entstand 1905–1907. Weitere Besonderheiten sind der Ort für fehlgeborene Kinder und das Kolumbarium.
Der Standort liegt in Stuttgart-Nord.
Mit rund 21 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Pragfriedhof Stuttgart vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Friedhofstraße 44, 70191 Stuttgart verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Denkmalgeschützter historischer Friedhof mit Haupt- und Querachsen, Jugendstil-Krematorium, jüdischem Teil, Kolumbarium und russisch-orthodoxer Kirche.
Auf Pragfriedhof Stuttgart bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 20 Orientierungspunkten, darunter Zugang 2, Feierhalle, Verwaltung, Krematorium. Achten Sie bei einem Rundgang über Pragfriedhof Stuttgart auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Pragfriedhof Stuttgart verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Eduard Mörike. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.